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Freundschaft und geistig aktiv bleiben fördern Gehirnfitness

Gute soziale Kontakte und anregende BeschĂ€ftigungen fördern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge die Gesundheit des Gehirns. Aber nicht nur das: Regierungen mĂŒssten auch die Bedingungen fĂŒr körperliche Gesundheit, eine saubere Umwelt, Sicherheit, Bildung, soziale Netzwerke und ein erreichbares und bezahlbares Gesundheitswesen schaffen.

Das könne vielen neurologischen und psychischen Krankheiten vorbeugen, heißt es in einer am Dienstag prĂ€sentierten WHO-BroschĂŒre. Die Organisation ruft LĂ€nder auf, mehr fĂŒr die gesunde Entwicklung und Erhaltung des Gehirns zu tun.

Jeder dritte Mensch entwickelt eine neurologische Krankheit

Jeder dritte ErdenbĂŒrger entwickle im Leben eine neurologische Krankheit. Diese Krankheiten seien die zweithĂ€ufigste Todesursache nach Herzerkrankungen, schreibt die WHO.

Die Menschen könnten viel tun fĂŒr ihre geistige Gesundheit: darunter lebenslange Weiterentwicklung und das Lernen neuer FĂ€higkeiten. Menschen mit geistig anregenden Berufen hĂ€tten nach einer Studie ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken als Menschen mit weniger anregenden Berufen. Erstere hĂ€tten geringere Mengen bestimmter Proteine, die die Bildung von Verbindungen zwischen Nervenzellen im Gehirn beeintrĂ€chtigen.

Fremdsprachen, Musik machen, Lesen und Austausch

Gut fĂŒr die Gesundheit des Gehirns sei es auch, Fremdsprachen zu sprechen, Musik zu machen, zu Lesen und sich mit anderen intellektuell auszutauschen. Menschen mit einer grĂ¶ĂŸeren Anzahl von sozialen Beziehungen im Erwachsenenalter hĂ€tten nach einer anderen Studie umfangreichere Gehirnstrukturen in der Großhirnrinde als einsamere Menschen. «Soziale Isolation und Einsamkeit im Ă€lteren Erwachsenenalter sind mit einem höheren Risiko der Entwicklung von kognitiven BeeintrĂ€chtigungen und Demenz verbunden», so die WHO.


Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten / Bild: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn
(09.08.2022)


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