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Hilfe holen: Depression bei Krebspatienten gezielt behandeln

Mutlosigkeit und Verzweiflung sind verstĂ€ndliche Reaktionen auf eine Krebsdiagnose. Der Bundesverband fĂŒr Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz weist jedoch auf das Risiko hin, durch die Krebserkrankung eine Depression zu entwickeln. Diese sei eine eigenstĂ€ndige und ernsthafte Erkrankung des zentralen Nervensystems, die behandelt werden mĂŒsse.

Weil es kein einheitliches Krankheitsbild gibt, bleibt eine Depression oft lÀnger unbemerkt. Was hinter Niedergeschlagenheit, AntriebsschwÀche oder ZukunftsÀngsten steckt, können Laien meist schwer einschÀtzen. Angehörige sollen Betroffene daher ermutigen, einen Arzt darauf anzusprechen.

Sogenannte Psychoonkologen sind spezialisiert auf die psychische Versorgung und Betreuung von Krebspatienten und ihren Angehörigen. Erste Ansprechpartner sind in der Regel die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal im Krankenhaus oder Krebszentrum. Auch Krebsberatungsstellen und spezialisierte psychotherapeutische Praxen bieten diese Art von Betreuung an.


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(08.08.2022)


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